Live Daten
Juli-August 2025

Cannabis

Versorgung

vor demvor dem KOLLAPSKOLLAPS

59,2 %
→ Schwarzmarkt
92,6 %
haben Angst
73,9 %
Hochrisiko
9.583
Patienten

Die bisher umfassendste Analyse zeigt: Die geplanten MedCanG-Verschärfungen treiben Patienten in den Schwarzmarkt.

SCROLL
Zeitstrahl

Der Weg in die Krise

Vom Referentenentwurf zur drohenden Abstimmung: eine chronologische Rekonstruktion

1
14. Juli 2025

Referentenentwurf

Bundesregierung legt ersten Entwurf vor. Erste Verschärfungen werden bekannt.

2
18. Juli - 1. August 2025

MedCanOneStop Umfrage

9.583 Patienten teilen ihre Geschichten. Die Daten zeigen: Einschränkung = Versorgungsende.

3
08. Oktober 2025

Kabinettsbeschluss

Verschärfungen werden Realität: Persönlicher Arztkontakt, Vierquartalsregel, Versandverbot.

4
05. November 2025

Gesundheitsausschuss

Noch mehr Verschärfungen: Preisverordnung, EU-Rezept-Einschränkungen, Werbebeschränkungen.

5
21. November 2025

Bundesrat

Abstimmung über Empfehlungen. Wendepunkt für Patientenversorgung.

Die kommenden Schritte im Gesetzgebungsverfahren
6
03. Dezember 2025

Stellungnahme der Bundesregierung

Bundesregierung nimmt Stellung zu den Empfehlungen des Bundesrats.

7
18. Dezember 2025

Erste Lesung im Bundestag

Gesetzentwurf wird erstmals im Plenum des Bundestags beraten.

8
14. Januar 2026

Öffentliche Anhörung

Sachverständige, Verbände und Betroffene können sich einbringen. Fenster für Patientenstimmen.

9
Februar/März 2026

Zweite und dritte Lesung

Finale Abstimmungen im Bundestag. Entscheidung über die endgültige Gesetzesform.

Datenlage

Die Zahlen sprechen

Was passiert, wenn man Patienten den legalen Zugang nimmt?

59,2 %
Schwarzmarkt-Abwanderung
95,6 %
nutzen digitale Plattformen
73,9 %
Hochrisikobereich
92,6 %
Angst vor Schwarzmarkt
84,7 %
bestätigen legaler Weg schwächt Schwarzmarkt
95,9 %
vertrauen Apotheken-Cannabis

Ohne digitale Zugänge: Wohin wechseln Patienten?

Die Regulierung verlagert Patienten in die Illegalität

Schwarzmarkt
59.2 %
Homegrow
23.8 %
Social Club
7.1 %
Arzt vor Ort
5.3 %
Therapieabbruch
4.6 %

Vertrauen

Apotheken-Cannabis vertrauenswürdiger

95.9 %

Medizinisches Cannabis weniger verunreinigt

95.6 %

Schwarzmarkt birgt mehr Risiken

93.1 %

Höhere Qualität als illegaler Markt

92.9 %

Schwarzmarkt-Wachstum

Wächst massiv82,8 %
Wächst etwas13,9 %

96,7 % erwarten Schwarzmarkt-Wachstum

Stimmen

Hinter den Zahlen

Echte Menschen, echte Geschichten, echte Ängste

Cannabis hilft bei meinen chronischen Problemen und wird nicht als Rauschmittel benutzt. Auf dem Schwarzmarkt habe ich Angst vor schlechter Qualität.
Habe meine Rückenschmerzen gut im Griff bekommen, habe Sorge, wenn es wegfällt, dass ich wieder leiden muss und mir was auf dem Schwarzmarkt holen muss, was gar nicht so gut hilft.
Cannabis mit sehr wenig THC und viel CBD hilft mir bei meinen Angst- und Schlafproblemen. Endlich kann ich genau das einfach in der Apotheke bestellen. Hat mein Leben arg verbessert.
Bitte nehmt mir nicht meine natürliche Medizin, die mir dabei hilft, Tablettenkonsum stark zu reduzieren.
...weil die ständige Angst vor der Polizei einfach unerträglich ist. Mir geht es durch die Legalisierung viel besser und ich muss nicht auf den Schwarzmarkt zurückgreifen für meine Gesundheitsprobleme.
Geben Sie mir als Patient einen legalen und digital einfach zugänglichen Weg zu meinem Medikament, damit ich nicht gezwungen bin, mich beim Dealer im Park zu versorgen.
Cluster-Analyse

Die System-Gefährdeten

44,9 % (~4.300 Menschen) wollen im legalen System bleiben, werden aber durch kleinste Hürden verdrängt

🎯

Profil

Angst vor Schwarzmarkt100 %
Abwanderungsrisiko~92 %
Preis-ToleranzScheitert an 2€
Distanz-ToleranzScheitert an 3km
Wunsch legal zu bleibenAbsolut
⚖️

Versandstopp-Szenario

Heute: Versand erlaubt100 %

Alle in legalen Bezugswegen

▼ NACH VERSANDSTOPP ▼
Verbleiben legal45,9 %
Wechseln in Illegalität54,1 %

Das Paradox

Eine Politik, die Missbrauch verhindern soll, bestraft die vorbildlichsten Patienten und drängt sie in die Illegalität. Diese Gruppe ist sich der Gefahren bewusst, sieht jedoch keine Alternative.

Barrieren

Was Patienten aufhält

Die drei Hauptgründe, warum Vor-Ort-Versorgung scheitert

38,9 %
Entfernung ist Top-Hürde #1
33,7 %
Wartezeit ist Top-Hürde #2
27,4 %
Preis ist Top-Hürde #3
Prioritäten

Was wirklich zählt

Patienten priorisieren Zugang über alles

Top-Priorität #1
68,0 %
Sicherer Zugang
Top-Priorität #2
12,2 %
Einfacher Versand/Abholung
Top-Priorität #3
10,0 %
Ärztliche Begleitung
Lösungen

Die Hand ist ausgestreckt

Patienten sind kompromissbereit

Video-Call als Kompromiss

Die Brücke, die die Mehrheit im legalen System hält

75,6 %

akzeptieren jährlichen Video-Call

93,6 %

zahlungsbereit bei fairem Preis (Ø 17€)

Faire Preise

Ø 17€ Zahlungsbereitschaft. Sozialverträglich gestalten.

Hybride Versorgung

Präsenz + Telemedizin. Wahlfreiheit statt Zwang.

Übergangsfristen

Schrittweise Umsetzung. Keine abrupten Änderungen.

Deine Stimme

9.583 Menschen haben gesprochen

Eine Stimme, die zu laut ist, um ignoriert zu werden. Eure Daten zeigen glasklare Muster.

“Patienten zeigen sich kompromissbereit, aber nur wenn der barrierefreie digitale Zugang erhalten bleibt.”
Aus dem Umfragebericht